Schwellen & Terrassen – sichere Übergänge | DeMa System GmbH Köln
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Schwellen & Terrassen – wenn nicht nur die Höhe entscheidet

Bei Türschwellen und Terrassenübergängen denken viele zuerst nur an „Innenhöhe und Außenhöhe“. In der Praxis entscheiden aber oft andere Punkte: Öffnungsrichtung der Tür, Außenlänge, sowie der Türholm / Rahmenbereich, wenn eine Rampe darübergelegt oder angeklappt werden soll.

Auf dieser Seite zeigen wir bewusst 4 typische Lösungsansätze als Orientierung – von Keilen über Anfertigungen bis hin zu stabileren, auch fest installierbaren Varianten. Die konkrete Ausführung planen wir mit Ihnen anhand von Fotos, Maßen und Nutzung.

Beispiel: Übergangslösung an Terrasse / Türschwelle
Beispiel: Übergang an der Terrassentür – Türöffnung und Außenlänge sind oft entscheidend.

Warum Schwellen oft „komplizierter“ sind als gedacht

Eine Schwelle ist selten nur „eine Kante“. Damit es im Alltag sauber funktioniert, müssen wir die ganze Situation verstehen – inklusive Tür und Umfeld.

Tür & Umfeld

  • Öffnungsrichtung (nach innen/außen) und Schwenkbereich
  • Türholm / Rahmen: wie viel Aufbauhöhe ist möglich?
  • Außenlänge: reicht der Platz, damit man sicher auffahren kann?
  • Innen/außen: auch kleine Stufen hinter der Schwelle können entscheidend sein

Beratung statt Standard

Einige Lösungen können wegnehmbar sein, andere werden bei Bedarf fest installiert. Gerade bei dauerhafter Nutzung kann – je nach Ausgangslage – auch das Thema Wohnumfeldverbesserung (Pflegekasse) relevant werden. Das ist kein Automatismus – wir ordnen das mit Ihnen sauber ein.

4 Lösungsansätze als Orientierung

Welche Variante passt, hängt immer von Tür, Platz, Nutzung und Untergrund ab. Unten sehen Sie vier häufige Wege – von „schnell und einfach“ bis „sauber und dauerhaft“.

Keilrampen (Gummi) für kleine Schwellen
Keile: schnell im Einsatz – bei passenden Auflageflächen sehr wirkungsvoll. Wir bieten Lösungen aus Aluminium, GFK oder mit einstellbaren Füßen.

Keilrampen (Gummi) & Keile mit verstellbaren Füßen (Korundbelag)

Wenn es um kleine Höhen geht, sind Keile oft der schnellste Einstieg. Für anspruchsvollere Situationen (z. B. ungleichmäßiger Untergrund) gibt es Varianten mit verstellbaren Füßen und rutschhemmendem Korundbelag.

  • Einsatz: kleine Schwellen, kurze Übergänge
  • Vorteil: schnell, robust, häufig ohne Montage
  • Wichtig: Türöffnung & Schwenkbereich prüfen
  • Hinweis: bei „schrägen“ Situationen helfen verstellbare Füße, damit es stabil aufliegt
Keil mit verstellbaren Füßen – Beispielbild 1 Keil mit Korundbelag – Beispielbild 2

Anfertigungen aus Aluminiumriffelblech – wenn Standard nicht passt

Wenn Türholm, Außenlänge oder die Geometrie „besonders“ sind, sind maßgefertigte Lösungen oft der saubere Weg. Aluminiumriffelblech ist dabei eine robuste Option – vor allem, wenn eine definierte Form gebraucht wird.

  • Einsatz: Sondermaße, knifflige Rahmen-/Holm-Situationen
  • Vorteil: Form und Auflage werden passend geplant
  • Wichtig: Türöffnung, Auflagepunkte und Kanten sauber lösen
  • Praxis: auch Stufen direkt hinter der Schwelle berücksichtigen (innen/außen)
Beispiel: Anfertigung aus Aluminiumriffelblech
Anfertigung: wenn Maß und Auflage den Unterschied machen.
Beispiel: Auflege-/Klapp-Lösung an Balkon/Terrasse
Auflegen/Anklappen: Türbereich bleibt nutzbar – wenn Maße und Türöffnung passen.

Auflege- & Klapp-Lösungen – wenn die Tür frei bleiben muss

Diese Lösungen sind sinnvoll, wenn die Rampe nicht permanent im Weg liegen soll – oder wenn die Tür sonst nicht sauber schließt. Entscheidend ist, dass die Auflage stabil ist und die Türöffnung nicht blockiert wird. Weitere Lösungen auf Anfrage.

  • Einsatz: Balkontüren/Terrassentüren, wenig Platz im Türbereich
  • Vorteil: bei Bedarf nutzen – sonst „weg“
  • Wichtig: Holm-/Rahmenhöhe, Außenlänge, Türöffnung
  • Praxis: Handhabung muss zur Person passen

Stabilere Übergangslösungen – wenn es dauerhaft genutzt wird

Wenn der Übergang täglich genutzt wird oder die Situation komplex ist (z. B. Stufen direkt hinter der Schwelle), ist oft eine stabilere Lösung sinnvoll. Diese kann – je nach Objekt – auch fest installiert geplant werden.

  • Einsatz: regelmäßige Nutzung, höhere Belastung, komplexe Geometrie
  • Vorteil: „wie normal“ nutzbar, weniger Gefrickel im Alltag
  • Hinweis: bei Privatkunden kann Wohnumfeldverbesserung relevant sein (objektabhängig)
  • Abgrenzung: wenn daraus eine echte Rampe wird, verweisen wir auf feste Systeme
Beispiel: stabile Übergangslösung an Terrasse
Wenn täglich genutzt: stabilere Lösung spart im Alltag Stress – objektbezogen geplant. Lösungen mit oder ohne Klappe, auch Sonderlösungen möglich.

Was wir für eine belastbare Einschätzung brauchen

Wir arbeiten hier nicht mit „Standard-Zetteln“, sondern mit Bildern + Maßen, damit wir die Situation wirklich verstehen. Bitte schicken Sie – wenn möglich – jeweils 1 Foto frontal, seitlich und als Gesamtansicht.

Maße (kurz & praktikabel)

  • Innenhöhe (cm) und Außenhöhe (cm) der Schwelle
  • Tiefe der Schwelle / des Übergangs (cm)
  • Außenlänge verfügbar (cm) bis zur nutzbaren Fläche
  • Breite / Durchgang (cm)

Tür & Nutzung

  • Öffnungsrichtung (nach innen/außen) + Schwenkbereich
  • Türholm/Rahmen: Platz für Auflage/Anklappen?
  • Hilfsmittel: Rollator / Rollstuhl (Selbstfahrer) / mit Hilfe
  • Hinweis, falls Stufen direkt hinter der Schwelle vorhanden sind (innen/außen)
Weitere Themen (Navigation):

Feste Rampensysteme

Modular, planbar, dauerhaft nutzbar – wenn es „wie normal“ werden soll.

Wegesysteme

Sand/Gras/Kies – damit der Zugang insgesamt funktioniert.

Rampen zum Mitnehmen

Unterwegs, Termine, Besuche – tragbar und schnell.

Schwelle oder Terrasse blockiert den Alltag?

Schicken Sie 1–2 Fotos und die Maße – wir geben Ihnen eine klare Richtung, welche Lösung realistisch ist und wie die Umsetzung sauber geplant werden kann.

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